Abschlussveranstaltung des Energieeffizienz-Netzwerks II der EnBW ODR AG

Energieeffizienz-Netzwerk II der EnBW ODR AG

„Ziel erreicht“ lautete das Fazit beim elften und zugleich letzten Energietischtreffen des zweiten Energieeffizienz-Netzwerks der EnBW ODR. Nach dreijähriger Laufzeit mit zehn Unternehmen aus der Region wurde das zweite Netzwerk erfolgreich abgeschlossen. Die Firmen sind ansässig in Abtsgmünd, Wasseralfingen, Weißenhorn, Herbrechtingen, Nördlingen, Bopfingen und Gerstetten.

Philipp Katz, Kaufmännischer Prokurist, begrüßte die rund 16 Firmenvertreter in der ODR und wies darauf hin, dass der effiziente Umgang mit Energie sich immer lohne und ein Netzwerk, wie das der ODR, den Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite stehe und im Wettbewerb gerade hinsichtlich Energieeffizienz wichtige Wettbewerbsvorteile biete.

Dr. Klaus Erlach vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung informierte in seinem Vortrag „Energiewertstrom“ über Möglichkeiten, anhand einer Energiewertstromanalyse entlang der Prozesskette in der Produktion Energie einzusparen. Seinen Ausführungen nach liegen rund 50 Prozent Einsparpotential in den Firmen noch brach. Dies könnten sich die Firmenverantwortlichen auch als ein Thema für die Weiterführung des Netzwerks vorstellen.

Über die Energieeinsparung von fast 14.000.000 Kilowattstunden innerhalb der drei Jahre und eine CO2-Reduktion von 1.000 Tonnen über die gesamte Netzwerklaufzeit freuten sich neben allen Beteiligten auch Projektleiter Matthias Ebert von der ODR und Tobias Turek vom Stuttgarter Ingenieurbüro Eproplan. Dies entspricht einer Energieeinsparung und einer Reduzierung von CO2-Emissionen von ca. fünf Prozent. Ein wichtiger Schritt für die Unternehmen. Mit diesen hervorragenden Ergebnissen hat das zweite Netzwerk der ODR die gesteckten Ziele erreicht.

Das Netzwerk der Firmen aus den Energienetzwerken I und II sowie weiterer neuer Firmen soll ausgebaut werden. Geplant ist, dass im Herbst 2015 das neue Energieeffizienz-Netzwerk 2.0 der EnBW ODR AG an den Start geht. Sicher eine Herausforderung für die Firmen, so der einstimmige Tenor des Netzwerks. Das neue Netzwerk 2.0 wird auf die Herausforderungen, die durch die Politik bis 2020 gestellt werden, reagieren und so die optimale Unterstützung für die teilnehmenden Firmen bieten.