Energieeffizienz NetzwerkDie Netzwerkteilnehmer mit den Projekt-
verantwortlichen vor der SM!GHT-Ladesäule, einer intelligenten, multifunktionalen Straßenbeleuchtung.

Vorrangiges Ziel des neuen Energieeffizienz-Netzwerks 2.0 der EnBW ODR, das jetzt im März gestartet ist, ist eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz in den teilnehmenden Unternehmen.

Neben den klassischen Querschnittstechnologien wird in diesem Netzwerk, dem bereits dritten der ODR, verstärkt auf zukünftige Themen wie Energiespeicher, Energiewertstromanalyse und Lösungen für die Versorgungssicherheit eingegangen. Des Weiteren sind Energiecontrolling und Kennzahlenbildung ein Thema. Auch Workshops zur Mitarbeitermotivation und -sensibilisierung sind angedacht.

Dafür werden den Unternehmen gezielte Informationen zu Energieeffizienzmaßnahmen geliefert und im Rahmen regelmäßiger Treffen ein reger Erfahrungsaustausch angeboten bzw. ermöglicht. So können die Firmen ihren Energieverbrauch und somit ihre Energiekosten deutlich senken, ihren CO2-Ausstoß reduzieren und gesetzliche Anforderungen erfüllen.

Netzwerkträger ist die EnBW ODR, die Moderation übernehmen Tobias Turek vom Ingenieurbüro eproplan und David Gramm von der ODR. Die Treffen finden im vierteljährlichen Turnus bei den einzelnen Unternehmen statt. Die in dieser Zeit umgesetzten Maßnahmen und deren Effekte werden laufend im Monitoring durch das Unternehmen dokumentiert.

Dabei sind die Erlau AG, Aalen, TE Connectivity Germany GmbH, Wört, aprithan Schaumstoff GmbH, Abtsgmünd, VARTA Microbattery GmbH, Ellwangen, und Paul Hartmann AG, Herbrechtingen. Interessierte Unternehmen können gerne noch einsteigen und mitmachen. Das Netzwerk läuft über drei Jahre und ist bei der Initiative 500 Energieeffizienz-Netzwerke bis 2020 angemeldet. Damit leistet das ODR-Netzwerk einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klima- und Energieziele der Bundesrepublik Deutschland.