Vor zehn Jahren ist die Gemeinde Gschwend ans Erdgasnetz angeschlossen worden. Gemeindeverwaltung, Gemeinderäte und Vertreter der EnBW ODR feierten am Dienstagabend im Rahmen eines kleinen Empfangs das Fest der „zehnjährigen Flamme“.

Seit bereits zehn Jahren wird die Gemeinde Gschwend von der EnBW ODR mit Erdgas versorgt. Und das wurde jetzt am 5. April 2016, auf den Tag genau zehn Jahre nach dem Fest der ersten Flamme, bei einem kleinen Umtrunk und Imbiss im Foyer der Mehrzweckhalle gebührend gefeiert.

Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann erinnerte an die Anfänge der Erdgasversorgung und hob die damit verbundene positive Entwicklung und verbesserte Infrastruktur innerhalb ihrer Gemeinde hervor. Als nächste größere Aufgabe sah Kottmann die Breitband- und Internetstruktur in der Gemeinde. Dafür wurde bereits im Zuge der Verlegung der Erdgasleitungen mit einem Glasfasernetz Vorsorge getroffen.


Nachdem der Konzessionsvertrag im Februar 2005 unterzeichnet wurde, erfolgte im Sommer 2005 der erste Spatenstich, so Frank Reitmajer, Geschäftsführer der ODR-Tochtergesellschaft Netze NGO in seinem Rückblick. Neun Bautrupps waren gleichzeitig im Einsatz, um die Erdgasversorgung auf Gschwender Gemarkung zu realisieren. Verlegt wurden 8,7 Kilometer Hochdruckleitungen und 15,2 Kilometer Mitteldruckleitungen. Rund zwei Millionen Euro wurden bisher in die Gasversorgung in Gschwend investiert. Seit damals bis heute sind derzeit 106 Gebäude ans Erdgasnetz der ODR angeschlossen.

 
Die Erschließung der Gemeinde Gschwend zählt zum Leintalprojekt der EnBW ODR, wodurch der Energieversorger einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur des ländlichen Raums
geleistet hat.