Jubilare EnBW ODR 2016Die Jubilare der EnBW ODR mit den Führungskräften.
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Nach der Begrüßung durch Werner Eibl, Leiter Personal und Support, hieß Vorstand Frank Hose die Jubilare und scheidenden Kollegen mit ihren Partnern, den Betriebsrats-vorsitzenden Sebastian Maier sowie alle Führungskräfte der ODR und den Mitarbeiterchor herzlich willkommen.
Der Blick in den Rückspiegel zeige, dass es den ODRlern in den vergangenen 40 beziehungsweise 25 Jahren im Vergleich zu anderen Menschen und Unternehmen trotz aller Veränderungen gut ergangen sei, Dank der Loyalität und Verbundenheit jedes Einzelnen mit der ODR und einem der Vorgängerunternehmen UJAG oder MÜAG.

Er erinnerte an das Jahr 1976, als beispielsweise die Anschnallpflicht in Autos kam, Helmut Schmidt Bundeskanzler wurde oder „Gold-Rosi“ in Innsbruck im Slalom den Olympiasieg einfuhr. Vor genau 25 Jahren trat in Deutschland das Stromeinspeisungsgesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien in Kraft; Begriffe wie Liberalisierung der Energiemärkte, Regulierung der Netznutzungsentgelte oder Unbundling waren noch gänzlich unbekannt.

Beim Blick in die Gegenwart spricht Hose in Bezug auf die Energiewende und ihre Auswirkungen von einer schwierigen Gratwanderung. Der rasante technische Fortschritt, der heftige Wettbewerb um Kunden und Konzessionen, Unbundling und Regulierung sowie Einsparprogramme sorgen stetig für Veränderungen. Die Energiewende sei der Beitrag der heutigen Generation für zukünftige Generationen. Im Fokus stehen daher bei der ODR der Ausbau der Netzinfrastruktur bei Strom, Gas und Telekommunikation, Investitionen in die Windkraft, die Sicherung der Strom- und Gaskunden mit neuen innovativen Produkten und das Thema Energieeffizienz.

Große Hochachtung zollte Frank Hose der gesamten ODR-Mannschaft, die einen bemerkenswert tollen Job gemacht habe. Er dankte den Jubilaren und scheidenden Kollegen für ihren vorbildlichen Einsatz, ihre Loyalität und Treue zum Unternehmen und streifte die einzelnen Werdegänge.

Im Rückblick auf die letzten 25, 40 oder sogar noch mehr Berufsjahre umschrieb Betriebsratsvorsitzender Sebastian Maier diese Zeit mit dem Wort Wandel. Denn die ODR habe sich von einem monopolähnlichen Dasein zu einem modernen Energieversorger und Dienstleister gewandelt. Doch trotz aller Veränderungen habe man immer einen sicheren Arbeitsplatz gehabt. Er dankte den Jubilaren und neuen Ruheständlern unter anderem für die Unterstützung, den Halt und die aufgebrachte Geduld.

Wolfgang Hörmann, seit 40 Jahren bei der ODR im Einsatz, dankte im Namen aller Geehrten für die Ehrung und die Feier. Es sei ein gutes Gefühl, bei der ODR einen sicheren Arbeitsplatz zu haben und vor allem schätze man das kollegiale Miteinander. Er lobte die ODR als einen guten Arbeitgeber und dankte dem Vorstand für die Unterstützung des Ehrenamts. Immerhin wurde die ODR kürzlich als ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Katastrophenschutz ausgezeichnet.

Vorstand Frank Hose, Personalleiter Werner Eibl und Betriebsratsvorsitzender Sebastian Maier überreichten den Jubilaren Urkunden und Geschenke an deren Partner. Mit Barbara Ann von den Beach Boys und anderen Liedern wurde der Abend vom Mitarbeiterchor Voltissimo unter der Leitung von Anke Renschler musikalisch umrahmt.

25-jähriges Dienstjubiläum feierten Petra Bauer, Thomas Baumann, Klaus Haas, Andreas Häfele, Peter Hirschbolz, Jürgen Holz, Rainer Hopfauf, Josef May, Reiner-Tilo Merkle, Andre Schneider, Ralf Westhauser und Isolde Weitzmann. Seit vier Jahrzehnten im Unternehmen sind Wolfgang Hörmann, Michael Rettenmeier, Rudolf Schimanski und Eberhard Wolf. In den Ruhestand gegangen sind Günter Hägele, Irma Kauz, Benno Lindner, Franz Mai und Hariolf Ohrnberger.