Spende_Ellwagen_ODRSpendenübergabe bei der ODR (von links): Personalleiter Werner Eibl, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Anke Renschler, Dieter Milz, Ansgar Baumann, Pfarrer Windisch, Irmgard Joas-Köder, Margit Meider, Herbert Sonnberger, Stephan Meßmer und Betriebsratsvorsitzender Sebastian Maier

3.500 Euro flossen Dank der Aktion „Sehen und helfen“ des ODR-Betriebsrats in fünf soziale Einrichtungen in Ellwangen.


So freuten sich Ansgar Baumann und Pfarrer Michael Windisch vom Borromäum, wo momentan rund 40 Schüler aller Klassenstufen bei den Hausaufgaben etc. betreut werden, über eine Spende von 700 Euro. Viele der Kinder in der Betreuung sind von alleinerziehenden Elternteilen oder haben einen Migrationshintergrund.
Auch die katholische Sozialstation St. Martin gGmbH wurde mit einer Spende bedacht. Unterstützt werden mit je 700 Euro der Gesprächskreis für pflegende Angehörige und die Demenzgruppe Ellwangen. Seit über 40 Jahren leistet die katholische Sozialstation einen wichtigen Dienst in der Grund- und Behandlungspflege, der hauswirtschaftlichen Versorgung und der Familienpflege, informierten Geschäftsführer Herbert Sonnberger und Margit Meider, Vorsitzende des Pflegevereins Schönenberg. Irmgard Joas-Köder von der Pflegedienstleitung stellte die einzelnen Demenzgruppen vor. Ehrenamtliche Mitarbeiter und Fachkräfte arbeiten hier zusammen und sorgen dafür, dass Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt werden.
Für die mobile Jugend- und Sozialarbeit des Deutschen Roten Kreuzes gab es ebenfalls 700 Euro, die für das vielfältige Angebot für Kinder, Jugendliche und Eltern verwendet werden. Laut Dieter Milz kommen vorwiegend Kinder mit Migrationshintergrund. Großes Ziel sei es, diese Personengruppe zu integrieren. Auch hier engagieren sich zusätzlich zu den Fachkräften viele ehrenamtliche Helfer.
Die jährliche Krankenwoche der Malteser in der letzten Juliwoche auf dem Schönenberg wird auch wieder un-terstützt. Stephan Meßmer freute sich über die 700-Euro-Spende. Zur Krankenwoche treffen sich 60 bis 70 Teilnehmer mit Handicap und etwa 80 ehrenamtliche Kräfte sowie die Mitglieder der Malteser. In drei Schichten betreuen diese die Teilnehmer. Für viele Angehörige und Teilnehmer bedeutet diese Woche ein ganz besonderes Highlight im Jahr. Die ODR-Azubis werden wie im letzten Jahr auch wieder als Helfer mit dabei sein und zusätzlich Kuchenspenden bringen.
Seit 15 Jahren ruft der Betriebsrat zur Spendenaktion „Sehen und helfen“ auf, in deren Rahmen die ODRler sich für die gute Sache engagieren und ein Zeichen setzen wollen gegen die Gleichgültigkeit in der heutigen Gesellschaft. Betriebsratsvorsitzender Sebastian Maier freut sich, dass mit diesem Geld wieder rund 25 soziale Einrichtungen in der Region unterstützt werden können.
344 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EnBW ODR und ihrer Tochtergesellschaft Netze NGO sowie Kolleginnen und Kollegen der EnBW-Tochter NetCom BW und etliche ODR-Pensionäre beteiligten sich Ende letzten Jahres, und so kamen über Mehrarbeits- bzw. Überstunden- und Geldspenden 27.299 Euro zusammen.