Die gemeinsamen Pflanzaktionen der EnBW ODR und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW) der letzten Jahre in etlichen Gemeindewäldern des ODR-Versorgungsgebiets werden auch in diesem Jahr fortgesetzt. Über 10.000 Bäume wurden dabei schon seit 2016 gepflanzt.

Jetzt wurden im Gemeindewald Wört 800 Weißtannen, Douglasien, Elsbeeren und Baumhasel gepflanzt – coronabedingt leider ohne „großen Bahnhof“. Das heißt ohne die ODR-Vorstände und SDW-Vertreter, ohne Bürgermeister Thomas Saur und die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Biesalski-Schule. Diese hatten sich schon alle sehr auf die tolle Aktion gefreut. Ansonsten unterstützen nämlich Kinder aus Kindergärten oder Schulen vor Ort die Pflanzaktionen, packen fleißig mit an, gießen und sorgen für ein unterhaltsames Rahmenprogramm.

Insgesamt 3.000 Bäume spendet die ODR 2020 für die Region. Und das kam so: Unter dem Motto „Schluss mit der Zettelwirtschaft“ hat jeder Kunde für die digitale Rechnungsumstellung im Kundenzentrum Online einen einmaligen Bonus in Höhe von fünf Euro auf seine nächste Jahresrechnung erhalten. Zusätzlich pflanzt die ODR für den regionalen Klimaschutz je erfolgter Rechnungsumstellung auch einen Baum in ihrem Versorgungsgebiet. „Im Vergleich zu den Bäumen sind wir als ODR ebenso in der Region verwurzelt“, so die ODR-Vorstände Frank Reitmajer und Sebastian Maier in Bezug auf die Baumpflanzaktion. Außerdem wolle man einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten und in Kombination mit dem Wegfall der Papierrechnung ein Zeichen setzen. Kunden haben auch weiterhin die Möglichkeit, im ODR-Kundenzentrum auf die Onlinerechnung umzustellen. Im Gegenzug wird die ODR weiterhin fleißig Bäume dafür spenden und pflanzen.

Vorstandsmitglied der SDW Baden-Württemberg Hermann Eberhardt freute sich sehr, dass durch die Spende der ODR mit der zügigen Wiederaufforstung nach den Trockenschäden in Folge des heißen Sommers 2018 im Gemeindewald begonnen wurde. „Die extremen Waldbrände in Australien scheinen weit weg, aber auch in Deutschland ist der Wald massiv durch den Klimawandel bedroht. Als Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist es unser dringlichstes Anliegen, dass der Wald so schnell als möglich wieder nachgepflanzt wird, wo er durch Dürre abgestorben ist“.